Freitag, 9. März 2012

Wir woll´n Sommer

Nichts ist mehr im Reinen.
Und jede Wohnung viel zu klein.
Selbst der Nachbar schreit dumpf durch die Tür.
Auch ich hab ein wenig Angst vor mir.
Die Straße wirkt gereizt.
Ein Kind bleibt stehn, fängt an zu weinen.
Weil Vater nichts übrig für Scherze hat.
Mutter schon lang nicht mehr so herzhaft lacht.
Jeder läuft nur stumm vorbei. 
Und nur stumm gegrüßt mit fester Hand.
Der Blick schaffts nicht über den Tellerrand.
Die Masse wirkt getrennt und schweigt.
Auch ohne Kohle wird geheizt.
Alles verzahnte und wie verkeilt.
Wünsch mir, dass die Vögel aus dem Süden komm.
Straßenflimmern, blühende Blumen.



Uuuuh wir wolln Sommer.
Denn es regnet nur und wird nicht warm.
Uuuuh wir wolln
Durch die Gegend ziehn genau wie letztes Jahr.

Und vor diesem Bild gestreift.
Mal ich den Tag an und such Halt.
Ich trag die Stühle aus dem Restaurant.
Schaff warme Plätze, dass man sitzen kann.
Ich mal die graue Wand in weiß.
Den Himmel blau und tau das Eis.
Ein bisschen Trost.


Uuuuuh wir wolln Sommer,
denn es regnet nur und wird nicht warm.
Uuuuh wir wollen.
durch die Gegend ziehn genau wie letztes Jahr.
Strassen flimmern, blühende Blumen.
Genau wie letztes Jahr.

Uuuh wir wolln Sommer.
Denn es regent nur und wird nicht warm.
Uuuuh wir wolln Sommer.
Durch die Gegend ziehn genau wie letztes Jahr.
Uuuuh wir wolln Sommer.

(Clueso - Wir woll´n Sommer)

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