Freitag, 29. August 2014

Buchtip (?) - Die Stadt der toten Mädchen

Nach längerer Zeit gibt es heute mal wieder ein Buch hier auf dem Blog.
Aufmerksamen Augen wird das "?" nach dem "Buchtip" nicht entgangen sein, denn so ganz passt dieses Buch nicht in diese Kategorie auf meinem Blog.
Das Buch habe ich über Blogg dein Buch bekommen und mich hatten Titel und Beschreibung sofort angesprochen.
Aber ich wurde diesmal leider enttäuscht, hätte ich das Buch nicht hier vorstellen wollen, ich hätte es wohl nicht fertig gelesen.
 
 
Erschienen ist das Buch im Ullsteinverlag, es ist das erste Buch von Alaric Hunt und der Klappentext klingt echt interessant.
Demnach geht es um den New Yorker Ermittler Clayton Guthrie und seine neue Partnerin Rachel Vasquez, die beide unterschiedlicher nicht sein könnten, er erfahren und sie jung und temperamentvoll.
Diese Beiden sind auf der Suche nach einem skrupellosen Killer der eine Studentin getötet hat und einen Unschuldigen so in´s Gefängnis gebracht hat.
 
So, ungefähr was in dieser Art erwartete ich also auch und ich war sehr enttäuscht.
Ihr wisst ja (jedenfalls wenn ihr meine Buchtips lest) das mir die Charaktere in Büchern sehr wichtig sind und in diesem Buch erscheinen sie mir einfach unecht.
Ich kann mich nicht in sie hineinversetzen, ich finde sie weder sympathisch noch unsympathisch, sie sind schlichtweg wirklich langweilig.
Der alte Detektiv und die junge Detektivin ziehen mich nicht in ihren Bann und die Unterschiede und die Punkte an denen sie durch ihre (meiner Meinung nach nicht vorhandene) Persönlichkeit aneinander geraten.
Mich nervte es tierisch, das Rachel Vasquez immer mit irgendwelchem Slang um sich warf, vielleicht sollte sie das menschlicher wirken lassen, aber auf mich wirkte es eher nervig bis belustigend.
Zur Story kann ich nicht groß was sagen, sie ist ziemlich langweilig, nicht an einer einzigen Stelle kommt Spannung auf und es ist mir noch nie passiert, das beim Lesen die Gedanken abschweiften.
Es gibt viel zu viele halbherzig dargestellte immer mal wieder auftauchende Gestalten, die leider auch nicht zu meiner Unterhaltung beigetragen haben.
Selbst als sich am Ende herauskristallisierte, dass es sich wohl um einen Serienmörder handelt und es zum entscheidenden Showdown mit Kampf und Schießerei kommt, fehlt jegliche Spannung.
Da war es fast noch spannender zu lesen wo und was Guthrie und Vasquez wohl als nächstes Essen werden, etwas auf das irgendwie viel Augenmerk gelegt wurde.
Sehr schade, aber ich kann euch dieses Buch leider absolut nicht empfehlen, es ist wirklich langweilig, meiner Meinung nach nicht schön geschrieben und man verliert durch die vielen oberflächlichen Charaktere und Orte den Überblick (den es auch nicht braucht) und das Interesse.
 
Kennt ihr das Buch?
Wie hat es euch gefallen?

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